
Geschrieben von
Dr. Rahel Meier
Neue Anwendungen

Worum es in der DROPIT-Studie geht
Die DROPIT-Studie untersucht, wie der Einsatz von Magensäureblockern in der hausärztlichen Praxis optimiert werden kann. Teilnehmende sind Erwachsene, die diese Medikamente seit längerer Zeit oder in hoher Dosierung einnehmen. Ziel ist es, Therapien gezielt weiterzuführen, zu reduzieren oder zu beenden.
Dafür wird ein evidenzbasierter Leitfaden eingesetzt, der Hausärzt:innen bei der Entscheidungsfindung unterstützt. Die Studie läuft über 12 Monate und vergleicht eine Gruppe mit Leitfaden mit einer Kontrollgruppe, die wie gewohnt behandelt wird.
Die Herausforderung im Praxisalltag
Damit Patient:innen in die Studie eingeschlossen werden können, müssen sie zuerst identifiziert werden. Eben dieser Schritt ist im Alltag oft aufwendig. Daten müssen durchsucht, Kriterien geprüft und Fälle einzeln beurteilt werden. Das erschwert die Rekrutierung und kostet Zeit, was kann Praxen potenziell davon abhalten kann, überhaupt an einer Studie teilzunehmen.
Automatisierte Vorselektion im Praxisalltag
Im Rahmen der DROPIT-Studie wurde in Zusammenarbeit mit Dr. Sven Streit der PatientenEinschlussCheck entwickelt – eine Anwendung, die Hausarztpraxen dabei unterstützt, potenziell geeignete Patient:innen direkt im Praxisinformationssystem zu identifizieren.
Nach der Aktivierung läuft der Filter über Nacht und durchsucht automatisch das Praxisinformationssystem. Am nächsten Tag kann per Knopfdruck eine Liste mit potenziell geeigneten Patient:innen erstellt werden.
Diese Excel-Liste lässt sich nach Kriterien wie Medikation und Dosierung filtern und an die jeweilige Praxis anpassen. Optional können auch Termininformationen einbezogen werden. So wird sichtbar, welche Patient:innen kürzlich in der Praxis waren oder einen Termin geplant haben. Einzige Voraussetzung ist, dass die Praxis mit Heureka verbunden ist.
Was sich durch den PatientenEinschlussCheck verändert
Statt Patient:innen manuell zu suchen, arbeitet die Praxis mit einer automatisch generierten Liste. Das reduziert den Aufwand und erleichtert die Teilnahme an der Studie.
DROPIT zeigt, wie sich Studien und Praxisalltag besser verbinden lassen: Die automatisierte Vorselektion vereinfacht die Identifikation geeigneter Patient:innen und macht die Teilnahme im Alltag realistischer.
Interesse geweckt?
Du planst selbst eine Studie und stehst vor der Herausforderung, geeignete Patient:innen zu identifizieren? Melde dich gern unverbindlich bei uns, wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie wir dich unterstützen können.
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